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Kleine Details mit großer Wirkung. Nummernsteine gehören zu den unscheinbaren Einrichtungen entlang einer Eisenbahnstrecke. Für den vorbildgerechten Modellbahnbau sind sie jedoch ein interessantes Ausstattungsdetail. Wir zeigen, welche Bedeutung die historischen Streckenmarkierungen der Deutschen Reichsbahn hatten, was die Vorschriften von 1939 vorgaben und wie sich die filigranen Steine auf einem Spur-N-Modul montieren lassen.

Mehr als nur ein weißer Stein am Bahndamm
Beim Bau einer Modellbahnanlage stehen häufig Gleisführung, Gebäude, Landschaftsgestaltung und Fahrzeuge im Mittelpunkt. Dabei sind es oft die kleinen Einrichtungen entlang der Strecke, die eine Szene besonders glaubwürdig machen.
Zu diesen Details zählen auch die historischen Nummernsteine der Deutschen Reichsbahn.
Die Steine dienten zur Kennzeichnung der Streckenkilometrierung. Anhand ihrer Beschriftung ließ sich die Position entlang einer Eisenbahnstrecke bestimmen. Diese Angaben waren unter anderem für die betriebliche Orientierung und die Unterhaltung der Bahnanlagen von Bedeutung.
Für den Modellbahner sind Nummernsteine deshalb mehr als ein dekoratives Zubehörteil. Sie gehören zur historischen Infrastruktur und tragen dazu bei, dass eine Strecke tatsächlich wie ein Abschnitt der Eisenbahn aus der dargestellten Zeit wirkt.
Besonders auf kleineren Spur-N-Modulen können solche Ausstattungsdetails einen wichtigen Beitrag zum Gesamteindruck leisten.
Nummernstein, Hektometerstein oder Kilometerstein?
Für dieselbe oder eng verwandte Art der Streckenkennzeichnung begegnen uns unterschiedliche Bezeichnungen.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden häufig die Begriffe Kilometerstein und Hektometerstein verwendet. Historisch finden sich außerdem Bezeichnungen wie Abteilungszeichen oder Nummernstein.
Für die hier betrachtete Ausführung ist Nummernstein die passende historische Fachbezeichnung.
So trägt die Dienstvorschrift 843 der Deutschen Reichsbahn aus dem Jahr 1939 den Titel „Richtlinien für die Beschaffenheit, Beschriftung, Aufstellung und Behandlung der Nummernsteine“.
Die Vorschrift unterscheidet ausdrücklich zwischen:
- 100-m-Steinen, die die Kilometrierung in Hundertmeterschritten anzeigen.
- 1.000-m-Steinen, die volle Streckenkilometer kennzeichnen.
Der Begriff Kilometerstein ist somit nicht grundsätzlich falsch. Für den hier dargestellten Stein mit Kilometer- und Hektometerangabe ist jedoch die Bezeichnung 100-m-Nummernstein beziehungsweise Hektometerstein genauer.
Was bedeutet die Beschriftung 12 / 4?
Die Zahlen auf unserem Modell lassen sich einfach entschlüsseln:
- 12 steht für den vollen Streckenkilometer.
- 4 bezeichnet den vierten Hektometer, also weitere 400 Meter.
Damit kennzeichnet der Stein die Position Kilometer 12,4 einer Eisenbahnstrecke.
Die Kilometrierung bezieht sich auf den festgelegten Nullpunkt der jeweiligen Strecke. Es handelt sich also nicht um die Entfernung zum nächsten Bahnhof oder zur nächsten Ortschaft.

Historisches Vorbild: Die Reichsbahn-Vorschrift DV 843 von 1939
Wer eine Modellbahn der Epoche II möglichst vorbildgerecht gestalten möchte, sollte nicht ausschließlich auf moderne Gleis- und Streckenausstattungen zurückgreifen.
Ein besonders hilfreiches historisches Dokument ist die DV 843 der Deutschen Reichsbahn, Ausgabe 1939. Sie trat am 1. Oktober 1939 in Kraft und regelte die Beschaffenheit, Beschriftung, Aufstellung und Unterhaltung der Nummernsteine.
Die Vorschrift enthält neben den textlichen Bestimmungen auch Maßtabellen, Zeichnungen und Vorgaben zur besonderen Ziffernform.
Die Nummernsteine sollten vorzugsweise aus Beton bestehen. Als besonders zweckmäßig wurden Ausführungen mit eingelegten Zahlen oder Zahlentafeln beschrieben, deren Ansichtsflächen bündig mit der Steinoberfläche abschlossen.
Interessant ist dabei die vorgeschriebene Schriftgestaltung. Die Zahlenform wich ausdrücklich von der damaligen DIN-Schrift ab. Die Reichsbahn hatte damit eine spezielle Zifferngestaltung für diese Streckenmarkierungen vorgesehen.
Auch die Abmessungen waren nicht für sämtliche Einsatzbereiche identisch. Die Vorschrift berücksichtigte sowohl die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenbahnen als auch die Anzahl der benötigten Ziffern.
Ein Detail speziell für die spätere Epoche II
Die historische Einordnung ist wichtig: Die Modellbahn-Epoche II wird in der NEM 806 D als Reichsbahn-Epoche von 1920 bis 1950 beschrieben. Die Ausgabe von 1939 gehört damit zur Periode IIc, die nach dieser Norm den Zeitraum 1937 bis 1950 umfasst.
Die hier verwendete DV 843 dokumentiert somit eine Ausführung der späten Epoche II. Daraus lässt sich nicht automatisch ableiten, dass sämtliche Streckenmarkierungen bereits zu Beginn der 1920er-Jahre genau so ausgesehen haben.
Für Modellbahner, die ihre Anlage auf ein bestimmtes Vorbildjahr festlegen, ist diese Unterscheidung durchaus relevant.
Vorbildgerechte Aufstellung entlang der Strecke
Die Reichsbahn überließ die Positionierung der Nummernsteine nicht dem Zufall.
Nach der DV 843 waren sie senkrecht und abwechselnd links und rechts der Strecke aufzustellen.
Die Vorschrift nennt folgende Reihenfolge:
- km 0,0 links
- km 0,1 rechts
- km 0,2 links
- km 0,3 rechts
Dieses Prinzip setzte sich entlang der Strecke fort. Maßgeblich ist dabei die Blickrichtung der zunehmenden Kilometrierung.
Für unser Beispiel ergibt sich damit bei fortlaufender Anwendung die linke Streckenseite für km 12,4.
Abstand zum Gleis
Nach der historischen Vorschrift sollten die Nummernsteine an der Kante der Bahnkrone und mindestens 2,50 Meter von der Gleismitte entfernt stehen.
Auf elektrifizierten Strecken beziehungsweise dort, wo die örtlichen Verhältnisse es zuließen, war ein größerer Abstand bis zu 3,00 Metern vorgesehen.
Für die Aufstellung gab es außerdem Höhenvorgaben:
Bei den 100-m-Steinen sollte die Unterkante der Beschriftung auf Höhe der Schienenoberkante liegen. Bei den 1.000-m-Steinen lag diese Unterkante 20 Zentimeter darüber.
Innerhalb von Bahnhöfen und bei besonderen örtlichen Verhältnissen konnten abweichende Aufstellungen erforderlich sein. Der Regellichtraum musste dabei berücksichtigt werden.
Für unsere Spur-N-Module sind diese Angaben eine wertvolle Orientierung. Denn selbst ein sorgfältig gefertigter Nummernstein verliert an Vorbildwirkung, wenn er unmittelbar neben der Schiene oder in einer unpassenden Höhe aufgestellt wird.
Nummernsteine im Maßstab 1:160 – wie klein ist das eigentlich?
Bei der Spur N beträgt der Maßstab 1:160. Ein Zentimeter am Modell entspricht somit 1,60 Metern beim Vorbild.
Das klingt zunächst unkompliziert. Bei einem kleinen Streckenausstattungsteil bewegen sich wichtige Abmessungen aber schnell im Bereich von wenigen Millimetern.
Für einen 100-m-Nummernstein im Bereich des Streckenkilometers 12,4 nennt die Maßtabelle der DV 843 beispielsweise eine Kopfbreite von 30 Zentimetern und eine Dicke von 15 Zentimetern.
Maßstäblich ergibt das:
| Vorbildmaß | Spur N (1:160) |
|---|---|
| 30 cm Kopfbreite | 1,88 mm |
| 15 cm Dicke | 0,94 mm |
| 2,50 m Abstand zur Gleismitte | 15,63 mm |
| 3,00 m Abstand zur Gleismitte | 18,75 mm |
| 100 m Streckenabstand | 625 mm |
Besonders interessant ist der letzte Wert: Zwischen zwei aufeinanderfolgenden 100-m-Markierungen liegen in Spur N rechnerisch 62,5 Zentimeter.
Ein 60 Zentimeter langes Modellbahnmodul bildet dagegen eine Vorbildstrecke von 96 Metern ab.
Damit wird deutlich, warum mehrere Nummernsteine auf einem kurzen Modul nicht automatisch vorbildgerecht wären. Die sichtbare Streckenlänge und die Kilometrierung sollten zusammenpassen.
Bei Modulanlagen, die zu längeren Strecken kombiniert werden, lohnt sich deshalb eine durchgängige Planung der Nummerierung.

Filigrane Nummernsteine aus dem Lasercutverfahren
Für unsere Spur-N-Module verwenden wir kleine Nummernsteine aus eigener Lasercut-Fertigung.
Bei der Herstellung kommt es vor allem darauf an, die charakteristische Form und die Beschriftung trotz der geringen Abmessungen erkennbar wiederzugeben.
Die bei MOBA-Module bereits vorgestellte Bauweise verwendet zwei gelaserte Bauteile. Eine Vorderseite und eine Rückseite, die nach dem Heraustrennen Rücken an Rücken miteinander verklebt werden.
Dadurch entsteht ein kleines dreidimensionales Bauteil mit einem Stecksockel für die spätere Montage.
Die auf unseren Fotos gezeigte Variante trägt die Streckenkennzeichnung 12/4.
Für die optische Wirkung ist die Beschriftung besonders wichtig. Eine dunkle, gut erkennbare Zahlengestaltung auf dem hellen Stein vermittelt auch bei einem sehr kleinen Modell den typischen Eindruck des historischen Vorbilds.
Der Lasercut bietet hierbei den Vorteil einer wiederholbaren Formgebung. Gerade wenn mehrere Nummernsteine für eine längere Modulstrecke benötigt werden, ist das gegenüber einer vollständig manuellen Herstellung hilfreich.

Montage auf dem Spur-N-Modul
Der eigentliche Einbau ist unkompliziert. Trotzdem lohnt es sich, dabei sorgfältig vorzugehen.
1. Den Standort festlegen
Zunächst wird der Standort entlang des Gleises bestimmt. Für eine vorbildorientierte Platzierung ist neben der passenden Kilometrierung auch der Abstand zur Gleismitte wichtig.
Je nach dargestellter Strecke, Bahndammprofil und verfügbarem Platz lässt sich die Lage zunächst mit dem noch nicht befestigten Modell prüfen.
2. Die Bohrung vorbereiten
Für unsere Lasercut-Nummernsteine verwenden wir eine etwa 2 mm große Bohrung, in die der Stecksockel eingesetzt wird.
Dabei sollte der Stein nicht unnötig tief verschwinden, aber auch nicht zu hoch über dem Gleis stehen.
Die endgültige Einbauhöhe lässt sich am besten direkt neben dem Gleis beurteilen.
3. Nummernstein ausrichten und verkleben
Nach einer ersten Passprobe kann das Bauteil mit einer kleinen Menge eines geeigneten Klebstoffs befestigt werden.
Wichtig ist, dass der Nummernstein möglichst senkrecht steht und seine Beschriftung zur vorgesehenen Blickrichtung zeigt.
Überschüssiger Klebstoff sollte vermieden werden. Im Maßstab 1:160 fallen selbst kleine Klebstoffreste oder Materialanhäufungen schnell auf.

4. Den Bereich landschaftlich einarbeiten
Ist der Nummernstein befestigt, kann seine unmittelbare Umgebung gestaltet werden.
Je nach Vorbildsituation kommen feiner Bodenauftrag, niedriges Gras oder dezente Schotter- und Erdstrukturen infrage.
Dabei lohnt sich ein Blick auf die historische Vorschrift: Die Reichsbahn verlangte ausdrücklich, die Umgebung der Steine von Bewuchs sowie Erd-, Kies- und Schotterhügeln freizuhalten, damit die Beschriftung gut lesbar blieb.
Für den Modellbau bedeutet das nicht, dass jeder Nummernstein völlig frei und aufgeräumt stehen muss. Allerdings sollte er nicht so stark eingegrast oder eingeschottert werden, dass die Zahlen kaum noch zu erkennen sind.
Mit zurückhaltender Landschaftsgestaltung lässt sich eine glaubwürdige, über längere Zeit genutzte Bahnstrecke darstellen.

Historische Details sinnvoll kombinieren
Ein Nummernstein allein macht noch keine glaubwürdige Reichsbahnstrecke. Er gehört vielmehr zu einem Gesamtbild, das aus vielen einzelnen Merkmalen entsteht.
Dazu zählen die Gleisbettgestaltung, die Ausführung von Bahnübergängen und Entwässerungsgräben, typische Streckeneinrichtungen sowie die zur dargestellten Zeit passenden Signale und Bauwerke.
Gerade bei Spur N besteht die Herausforderung darin, diese Details nicht überdimensioniert oder überladen wirken zu lassen.
Ein kleiner Nummernstein kann zwischen Grasbüscheln, Gleisschotter und einem schlichten Bahndamm viel überzeugender wirken als eine aufwendig gestaltete Szenerie, deren Einzelheiten nicht zur gewählten Epoche passen.
Für uns ist deshalb nicht entscheidend, möglichst viele Zubehörteile auf einer kleinen Fläche unterzubringen. Vielmehr sollen die Elemente zueinander passen und ein nachvollziehbares Stück Eisenbahninfrastruktur ergeben.
Ein Modul verändert sich mit jedem Arbeitsschritt
Die Fotos zeigen bewusst einen Zwischenstand unseres Spur-N-Moduls.
Das Gleis ist bereits weitgehend eingeschottert. Die umliegenden Flächen sind dagegen noch nicht vollständig gestaltet. Auch die Übergänge und Randbereiche gehören zu den Arbeiten, die im weiteren Bauverlauf vervollständigt werden.
Gerade in dieser Phase lassen sich Nummernsteine gut einsetzen. Die Position kann noch kontrolliert werden, und die spätere Landschaftsgestaltung lässt sich unmittelbar an das Ausstattungsdetail anpassen.
Ein kleines Detail mit historischem Hintergrund
Nummernsteine gehören zu den eher unscheinbaren Einrichtungen der Eisenbahninfrastruktur. Bei genauerer Beschäftigung mit dem Vorbild zeigt sich jedoch, wie sorgfältig ihre Form, Beschriftung und Aufstellung geregelt waren.
Die Reichsbahn-Vorschrift von 1939 bietet dafür eine gute historische Grundlage.
Mit der Umsetzung im Maßstab 1:160 lässt sich ein solches Detail auch auf kleineren Spur-N-Modulen überzeugend darstellen.
Besonders interessant ist dabei die Verbindung aus historischem Vorbild, eigener Fertigung und praktischem Modellbau.
Ein kleiner Stein mit der Beschriftung 12/4 mag auf den ersten Blick kaum auffallen. Wer sich jedoch mit den Einzelheiten einer historischen Eisenbahnstrecke beschäftigt, erkennt darin ein Stück vorbildgerechter Streckenausstattung.
Genau solche Details machen für uns den Reiz des Modulbaus in Spur N aus.
Quellen und weiterführende Informationen
Die nachfolgenden Quellen bilden die Grundlage der historischen und modellbahntechnischen Angaben. Die Links führen direkt zu den jeweiligen Dokumenten beziehungsweise Webseiten.
Historische Originalquelle
- Deutsche Reichsbahn – DV 843: Richtlinien für die Beschaffenheit, Beschriftung, Aufstellung und Behandlung der Nummernsteine, Ausgabe 1939 (PDF)
Historische Dienstvorschrift mit Aufstellregeln, Maßtabelle, Zeichnungen der 100-m- und 1.000-m-Steine sowie den vorgesehenen Ziffernformen. Besonders relevant sind die Anlagen 1 bis 3 auf den PDF-Seiten 5 bis 8. - Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) – Bibliografischer Nachweis der DV 843
Archivnachweis der Reichsbahn-Vorschrift von 1939 einschließlich des Berichtigungsblatts von 1941. - Abteilungszeichen – historische Bezeichnungen und Dokumentensammlung
Weiterführende Übersicht zu historischen Kilometer- und Hektometersteinen mit Verweisen auf ältere Unterlagen.
Normen für die Modelleisenbahn
- MOROP – NEM 010: Maßstäbe, Nenngrößen und Spurweiten (PDF)
Normative Grundlage für die Nenngröße N, den Maßstab 1:160 und die Modellspurweite von 9 mm. - MOROP – NEM 806 D: Eisenbahn-Epochen in Deutschland (PDF)
Epocheneinteilung der deutschen Eisenbahngeschichte einschließlich der Reichsbahn-Epoche II und ihrer Unterperioden.
Weitere Beiträge auf MOBA-Module
- Kilometersteine für die Modelleisenbahn – Lasercut
Unser früherer Beitrag zur Herstellung historischer Nummernsteine im Lasercutverfahren. - Modelleisenbahn Modul #01 Spur N – Gleise und schottern, Teil 2
Praktische Einblicke in den Gleisbau, die Schotterung und die Montage von Nummernsteinen auf einem Spur-N-Modul.
Railway Distance Markers of Era II in N Scale – Historical Trackside Details at 1:160
Small details can make a big difference: Railway distance markers are among the more inconspicuous features found alongside railway tracks. However, they are an interesting detail for anyone aiming to build an accurate model railway. In this article, we explore the significance of historical distance markers used by the Deutsche Reichsbahn, examine the regulations introduced in 1939, and show how these tiny markers can be installed on an N scale railway module.
More Than Just a White Stone Beside the Track
When building a model railway layout, attention is often focused on track arrangements, buildings, scenery, and rolling stock. Yet it is frequently the small details along the railway line that make a scene particularly convincing.
Historical distance markers used by the Deutsche Reichsbahn are a good example.
These markers indicated precise positions along a railway line. Their inscriptions allowed railway staff to determine their location based on the official railway chainage. This information was important for operational orientation, track maintenance, and infrastructure management.
For model railway enthusiasts, distance markers are therefore much more than decorative accessories. They are part of the historical railway infrastructure and help create the impression of an authentic railway scene from a particular period.
Especially on compact N scale modules, such small features can significantly enhance the overall appearance.
Number Stones, Hectometre Markers, or Kilometre Stones?
Several terms are used to describe these and closely related types of railway distance markers.
The German terms Kilometerstein (kilometre stone) and Hektometerstein (hectometre stone) are commonly encountered. Historical railway documentation also includes terms such as Abteilungszeichen and Nummernstein.
For the particular type discussed here, Nummernstein, literally meaning „number stone“, is the appropriate historical designation.
The Deutsche Reichsbahn’s Service Regulation DV 843, issued in 1939, was entitled Richtlinien für die Beschaffenheit, Beschriftung, Aufstellung und Behandlung der Nummernsteine (Guidelines for the Construction, Inscription, Installation and Maintenance of Number Stones).
The regulation explicitly distinguishes between two types:
- 100-metre markers, indicating railway positions at intervals of 100 metres.
- 1,000-metre markers, identifying full railway kilometres.
The term kilometre stone is therefore not inherently incorrect. However, for the marker shown here, which displays both a kilometre and a hectometre value, the more precise designation is a 100-metre number stone or hectometre marker.
What Does the Inscription 12 / 4 Mean?
The figures on our model are relatively straightforward to interpret:
- 12 represents the full railway kilometre.
- 4 indicates the fourth hectometre, equivalent to another 400 metres.
The marker therefore identifies railway kilometre 12.4.
This measurement refers to the officially defined starting point of the railway line’s kilometre system. It does not necessarily represent the distance to the nearest station or town.
Historical Background: Deutsche Reichsbahn Regulation DV 843 of 1939
Anyone wishing to recreate a railway scene from Era II as accurately as possible should avoid relying exclusively on modern trackside equipment and infrastructure.
A particularly valuable historical reference is the Deutsche Reichsbahn’s DV 843, published in 1939 and effective from 1 October 1939.
The regulation specified the construction, inscription, positioning, and maintenance of railway number stones.
In addition to its written instructions, the document contains dimensional tables, technical drawings, and requirements concerning the distinctive lettering used on these markers.
The stones were preferably to be manufactured from concrete. Designs featuring inset numerals or number plates with surfaces flush with the face of the stone were considered particularly suitable.
One interesting feature is the specified lettering style. The shapes of the numerals explicitly differed from the DIN lettering standard used at the time. The Deutsche Reichsbahn therefore prescribed a particular numerical style for these railway markers.
The dimensions were not identical for every situation either. The regulation distinguished between main lines and branch lines and also took into account the number of digits required.
A Detail Particularly Relevant to the Later Part of Era II
Historical accuracy requires careful consideration of the specific period being represented.
According to the MOROP NEM 806 D standard, German model railway Era II covers the Reichsbahn period from 1920 to 1950.
The 1939 regulation therefore belongs to the later part of Era II, specifically Era IIc, which the standard defines as covering the years 1937 to 1950.
Consequently, the designs documented in DV 843 should not automatically be assumed to have existed in exactly the same form at the beginning of the 1920s.
This distinction is particularly relevant to modellers who wish to recreate a railway line during a precisely defined historical year.
Correct Positioning Along the Railway Line
The Deutsche Reichsbahn did not leave the positioning of its number stones to chance.
According to DV 843, the markers were to be installed vertically, alternating between the left and right sides of the track.
The regulation specifies the following arrangement:
- km 0.0 – left
- km 0.1 – right
- km 0.2 – left
- km 0.3 – right
This alternating pattern continued along the railway line.
Left and right are determined by looking in the direction of increasing railway kilometre numbers.
Following this regular arrangement, our example at kilometre 12.4 would be positioned on the left-hand side of the track.
Distance from the Track
The historical regulation specified that number stones should be positioned at the edge of the railway formation, at least 2.50 metres from the track centreline.
On electrified lines, or wherever local conditions permitted, a greater distance of up to 3.00 metres was specified.
The installation height was also regulated.
For 100-metre markers, the lower edge of the inscription was intended to be level with the top of the rail.
For 1,000-metre markers, the lower edge of the inscription was positioned 20 centimetres higher.
Special arrangements could be necessary within stations or where local conditions required deviations from the standard installation.
The railway loading gauge and clearance requirements always had to be respected.
For our N scale modules, these details provide valuable guidance. Even a carefully manufactured distance marker can look out of place if it is installed too close to the rails or at an unrealistic height.
Railway Distance Markers at 1:160 – How Small Are They?
N scale uses a modelling ratio of 1:160.
This means that one centimetre on a model represents 1.60 metres on the real railway.
Although the calculation is straightforward, the dimensions of small railway accessories quickly become extremely small.
For a 100-metre number stone of the type associated with railway kilometre 12.4, the dimensional table in DV 843 specifies, for example, a head width of 30 centimetres and a thickness of 15 centimetres.
Converted to N scale, the following dimensions apply:
| Prototype dimension | N scale (1:160) |
|---|---|
| 30 cm head width | 1.88 mm |
| 15 cm thickness | 0.94 mm |
| 2.50 m distance from track centreline | 15.63 mm |
| 3.00 m distance from track centreline | 18.75 mm |
| 100 m distance between markers | 625 mm |
The final value is particularly interesting.
At 1:160, two consecutive 100-metre markers would be 62.5 centimetres apart.
A model railway module measuring 60 centimetres in length represents 96 metres of real railway.
This illustrates why placing several distance markers on a short module is not necessarily prototypically accurate.
The visible length of the railway line and the corresponding kilometre markings should be consistent.
For modular layouts where individual sections can be joined to form longer railway routes, it is worth planning the distance marker sequence across the complete line.
Delicate Laser-Cut Distance Markers
For our N scale railway modules, we use small distance markers produced using our own laser-cutting process.
The main challenge during production is to reproduce the characteristic shape and lettering while maintaining recognisable details at such a small scale.
The construction method previously presented by MOBA-Module uses two laser-cut components: a front and a rear section.
After separation from the material sheet, the two components are glued together back-to-back.
This produces a small three-dimensional marker with an integrated mounting tab for installation on the railway module.
The example shown in our photographs carries the railway distance designation 12/4.
The inscription is particularly important to the overall appearance. Dark, clearly recognisable numerals on a light-coloured surface recreate the characteristic appearance of the historical prototype, even at this extremely small scale.
Laser cutting also offers the advantage of repeatable shapes and dimensions.
This is particularly useful when several markers are required for a longer modular railway line, where consistent appearance is important.
Installing the Distance Markers on an N Scale Module
Installing the miniature distance markers is relatively straightforward. Nevertheless, careful positioning and handling are essential.
1. Determine the Correct Position
The first step is to select the appropriate location alongside the track.
For a prototype-based installation, both the correct railway kilometre and the distance from the track centreline should be considered.
Depending on the type of railway line being modelled, the embankment profile, and the available space, it is useful to check the position before permanently fixing the marker.
2. Prepare the Mounting Hole
For our laser-cut number stones, we use a mounting hole approximately 2 mm in diameter.
The integrated mounting tab is inserted into this hole.
The marker should not disappear too deeply into the surrounding surface, but it should not stand excessively high above the track either.
The final installation height is best checked directly alongside the rails.
3. Align and Secure the Marker
After a trial fit, the marker can be secured using a small amount of suitable adhesive.
It is important that the number stone stands as vertically as possible and that its inscription faces the intended viewing direction.
Excess adhesive should be avoided.
At a scale of 1:160, even small glue deposits or unwanted accumulations of material can become conspicuous.
4. Blend the Marker into the Surrounding Scenery
Once the marker is securely installed, its immediate surroundings can be incorporated into the landscape.
Depending on the prototype, suitable materials may include fine earth textures, short static grass, and subtle ballast or ground details.
However, the historical regulation provides an interesting reminder.
The Deutsche Reichsbahn explicitly required the areas around number stones to be kept free of vegetation and accumulations of earth, gravel, or ballast so that the inscriptions remained clearly visible.
For modelling purposes, this does not mean every marker must stand in an entirely clean and bare area.
Nevertheless, vegetation and ballast should not conceal the inscription to such an extent that the numbers become difficult to read.
Restrained scenic detailing can help represent an authentic railway line that has been in service for many years.
Combining Historical Details for a Convincing Railway Scene
A number stone alone does not make a convincing historical Reichsbahn railway.
Instead, it forms part of a larger visual composition consisting of numerous individual features.
These include the design of the trackbed, level crossings, drainage ditches, lineside equipment, signals, and buildings appropriate to the selected historical period.
Particularly in N scale, the challenge is to incorporate these details without making the layout appear overcrowded or exaggerated.
A small distance marker positioned beside a simple embankment, with restrained vegetation and realistic ballast, can create a more convincing impression than an elaborate scene containing features that do not belong to the chosen era.
For us, the objective is not to place as many accessories as possible within a limited area.
Instead, the individual elements should complement one another and represent a believable section of railway infrastructure.
Building a Module Step by Step
The photographs deliberately show an intermediate stage in the construction of our N scale railway module.
The track has already been largely ballasted, while the surrounding surfaces have not yet received their final scenic treatment.
Transitions, edges, and other details will be completed during subsequent construction stages.
This phase is particularly suitable for installing distance markers.
Their positions can still be adjusted, and the surrounding scenery can be designed to integrate the details naturally into the finished module.
Conclusion: A Small Detail with a Significant Historical Background
Railway number stones are among the less conspicuous elements of railway infrastructure.
However, a closer examination of the prototype reveals just how precisely their design, inscriptions, and positioning were regulated.
The Deutsche Reichsbahn’s 1939 service regulation provides an excellent historical reference for understanding these details.
By reproducing the markers at 1:160, it is possible to incorporate these characteristic features into even relatively compact N scale railway modules.
What makes this particularly interesting is the combination of historical research, in-house production, and practical model railway construction.
A small white marker carrying the numbers 12/4 might barely attract attention at first glance.
Yet for anyone interested in the details of historical railway infrastructure, it represents an authentic feature of the railway environment.
It is precisely these small, historically accurate details that make N scale modular railway modelling so rewarding for us.
Sources and Further Reading
The following sources provide the historical and technical background for this article. Some documents are in German, as they contain original Deutsche Reichsbahn regulations and German model railway standards.
Historical Primary Sources
1. Deutsche Reichsbahn – DV 843: Guidelines for the Construction, Inscription, Installation and Maintenance of Number Stones (1939)
View the original 1939 regulation (PDF)
The original historical railway regulation includes positioning instructions, dimensional tables, drawings of 100-metre and 1,000-metre markers, and specifications for the required numeral shapes. Appendices 1–3, found on PDF pages 5–8, are particularly relevant.
2. Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) – Bibliographic Record of DV 843
View the historical document record
Archival information concerning the Deutsche Reichsbahn regulation published in 1939, including the amendment issued in 1941.
3. Historical Railway Distance Markers and Section Signs
Explore the historical documentation collection
An overview of historical railway distance markers, their terminology, and additional documentary references.
Model Railway Standards
4. MOROP – NEM 010: Model Railway Scales, Gauges and Track Dimensions
Read the NEM 010 standard (PDF)
The relevant model railway standard for N scale, including the 1:160 modelling ratio and the standard 9 mm track gauge.
5. MOROP – NEM 806 D: Railway Eras in Germany
Read the NEM 806 D standard (PDF)
The standard definition of German model railway eras and their subdivisions, including Reichsbahn Era II and its individual periods.
